Infoveranstaltung zum Bundesprojekt “Gesellschaftlicher Zusammenhalt”

Hayford A. Anyidoho

Am 21. März 2024 fand in den Räumlichkeiten der Bamf-Stelle in Hamburg Hammerbrook eine aufschlussreiche Infoveranstaltung für Migrantenselbstorganisationen (MSO) statt, die sich dem Bundesprogramm “Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden.” (BGZ) widmete. Zwischen 18:00 und 20:30 Uhr kamen fast 80 Vertreter von mehreren Organisationen (u.a. Ossara e.V., YAPA, Meine Diaspora e.V.,  Abed e.V. , Afrika Time e.V. )zusammen, um sich über die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen des Programms zu informieren und auszutauschen.

Hauptpunkte der Veranstaltung:

  • Mehrfachanträge: Es wurde betont, dass ein Verein mehrere Projektanträge stellen darf, was den Organisationen ermöglicht, vielfältige Initiativen zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts zu entwickeln.
  • Kofinanzierung: Ein weiteres Thema war die Möglichkeit der Kofinanzierung von Projekten. Dabei muss der Anteil der Förderung durch das BGZ den größeren Teil der Finanzierung ausmachen, um die Hauptunterstützung durch das Bundesprogramm zu gewährleisten.
  • Projektschmieden: Besondere Aufmerksamkeit galt den angebotenen Schulungen (Projektschmieden), die Vereine in der Ausarbeitung ihrer Projektideen und der Antragstellung unterstützen können. Die Kosten für diese Schulungen übernimmt das BGZ vollständig, was als wesentliche Hilfe für die Antragssteller gewertet wird.
  • Förderrahmen: Die Projekte sind auf Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ausgerichtet und können mit bis zu 70.000,00 € pro Jahr über eine Laufzeit von drei Jahren gefördert werden. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, ihre Fragen bezüglich der Ausschreibungsmodalitäten direkt an die Fachpersonen zu richten.

Ziel des Bundesprogramms:

Das Bundesprogramm BGZ zielt darauf ab, den gesellschaftlichen Zusammenhalt durch die Förderung von Projekten zu stärken, die das interkulturelle Zusammenleben lokal verbessern. Dabei spielen der Spracherwerb, die Ermöglichung von Teilhabe und das Engagement für ein tolerantes, solidarisches Miteinander eine zentrale Rolle. Die Projekte sollen Räume öffnen, in denen Menschen einander begegnen, sich gegenseitig schätzen lernen und durch gemeinsame Aktivitäten ein starkes Gemeinschaftsgefühl entwickeln können.

Fazit:

Die Infoveranstaltung zum Bundesprojekt “Gesellschaftlicher Zusammenhalt” in Hamburg Hammerbrook bot eine wichtige Plattform für den Austausch und die Information von MSO über die Unterstützungsmöglichkeiten durch das BGZ. Die Diskussionen und vorgestellten Richtlinien unterstreichen die Bedeutung des Programms für die Förderung eines inklusiven und solidarischen Zusammenlebens in der Gesellschaft. Mit den bereitgestellten Informationen und Ressourcen sind die teilnehmenden Organisationen nun besser gerüstet, um ihre Projektideen erfolgreich zu realisieren und einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt zu leisten.

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