Pisa-Studie 2023: Japanische Schüler übertreffen OECD-Durchschnitt, während Deutschland Rekordtief erreicht.


Hayford A.Anyidoho

Die PISA-Studie (Programme for International Student Assessment) ist eine internationale Schulleistungsuntersuchung, die von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) durchgeführt wird.

Ziel dieser Studie ist es, die Fähigkeiten und Kenntnisse 15-jähriger Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Ländern zu messen und zu vergleichen.

Die Hauptfokusse der PISA-Studie liegen auf den Bereichen Lesekompetenz, Mathematik und Naturwissenschaften.

Die Ergebnisse der Studie sollen dazu beitragen, die Bildungspolitik und Schulentwicklung in den teilnehmenden Ländern zu informieren und zu verbessern. PISA wird alle drei Jahre durchgeführt.

In der aktuellen Pisa-Studie der OECD zeigten japanische Schüler beeindruckende Fortschritte in den Bereichen Naturwissenschaften, Lesefähigkeit und Mathematik.

Ihr Erfolg wird auf kürzere Schulschließungen und effektive Lehrmethoden zurückgeführt.

Trotzdem steht Japan vor Herausforderungen, wie einem Lehrermangel. Japan übertraf den OECD-Durchschnitt und wurde nur von Singapur übertroffen, das in allen Kategorien Spitzenreiter war.

An der achten Ausgabe der Pisa-Studie nahmen 6.000 japanische Oberschüler teil, wobei der Schwerpunkt auf Leseverständnis lag.

Die OECD bewertet die langfristige Leistung Japans als stabil, trotz eines Rückgangs im Vergleich zu früheren Jahren. China, früherer Spitzenreiter, nahm wegen Pandemie-Effekten nicht teil.

Deutschland erzielte dagegen die schlechtesten Ergebnisse seiner Pisa-Geschichte, mit Defiziten in Lesen, Naturwissenschaften und besonders in Mathematik.

Rund 690.000 Schüler aus 37 OECD-Ländern und weiteren Nationen partizipierten in der Studie, die diesmal einen Fokus auf Mathematik legte.

Quelle

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