
[…….] Eigentlich weiß keiner so recht, wer das Sagen an der Uni hat. Im Jargon des Wissenschaftsrats heißt das, die “Prozesse der Entscheidungsfindung” seien an der Uni nicht klar ausgestaltet, es gebe Spannungen zwischen dem Anspruch der Hochschulleitung und der Autonomie der Hochschule, außerdem mangele es an “institutionalisierten Steuerungsinstrumenten”. Das habe zur Folge, dass “stringente, effiziente und für die betroffenen Akteure nachvollziehbare Strategieformulierung und -umsetzung erschwert” werde. Als vor einem Jahr die naturwissenschaftlichen Fächer begutachtet wurden, formulierten es die damaligen Experten etwas konkreter: “Während des Ortsbesuchs fiel auf, dass die Kommunikation zwischen den verschiedenen Ebenen der Universität nicht immer reibungslos funktioniert…….”weiterlesen